Eisenbahnstadt Berlin

Startschuss für die neue Wannseebahn

tvi.ticker • 17. Februar 2003

Am 17. Februar 2003 ist es so weit: Nach mehrjähriger Bauzeit unter laufendem Betrieb und einer letzten Komplettsperrung zwischen Zehlendorf und Wannsee ist die Wannseebahn nun wie neu. Gleise und Stromversorgung sowie Signal- und Sicherungstechnik entsprechen dem jüngsten Stand der Technik. Zusätzliche Weichenverbindungen ermöglichen im Falle von Wartungsarbeiten und Betriebsstörungen mehr Flexibilität. Die Streckengeschwindigkeit wird auf 100 km/h erhöht. Allein zwischen Zehlendorf und Wannsee wurden in den letzten Monaten rund 12 km Gleis verlegt, 18 Weichen eingebaut und 33 500 Tonnen Schotter ausgetauscht.

Die gesamte Strecke zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee wird künftig computergesteuert überwacht. Dazu entstanden zwei elektronische Stellwerke, die von der Betriebszentrale Westkreuz aus fernbedient werden. In diesem Zusammenhang wurden 60 km Kabelkanal angelegt und 300 km Kabel für Sicherungstechnik und Bahnkommunikation verlegt.

Quelle:  S-Bahn Berlin GmbH

eBook-Tipp:
Durch den immer mehr anwachsenden Verkehr auf der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn und dem Umbau des Anhalter Personen-Bahnhofs wurde es notwendig, die Werkstätten auszugliedern. Ende der 1870er Jahre entstand außerhalb der Berliner Ringbahn auf einer Fläche von 1 km² der neue Werkstätten-Bahnhof, der hier detailliert beschrieben wird.
eBook € 1,99 | eISBN: 978-3-7347-1133-6

• Auf epilog.de am 17. Februar 2003 veröffentlicht

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