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Alstom liefert das letzte Fahrzeug für die Pendolino-Flotte der SBB

tvi.ticker • 8. März 2017

Alstom hat gerade den letzten Pendolino ETR 610 Hochgeschwindigkeitszug an die SBB ausgeliefert. Die Züge werden als EuroCity-Züge auf der Gotthard- und Simplon-Strecke nach Mailand verkehren. Diese letzte Auslieferung komplementiert die SBB-Neigezugflotte, die damit auf 19 Pendolino-Züge ansteigt.

PendolinoFoto: Alstom

Der Pendolino für die SBB ist ein siebenteiliger Zug, der bis zu 430 Fahrgäste bei einer maximalen Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h befördern kann. Der Zug bietet seinen Fahrgästen einen leichten Einstieg und hohen Komfort – unter anderem dank breiter Übergänge und Gänge, verstellbarer Sitze, individueller Leselampen und Steckdosen sowie großer Panoramafenster. Der Zug ist mit der neuesten Generation von flexiblen Drehgestellen ausgestattet, die die Gleis- und Radabnutzung reduzieren. Er profitiert auch von Alstoms einzigartiger Neigetechnik, mit der Züge auf konventionellen Strecken 35 % schneller und sicher durch Kurven fahren können.

Dank seines umweltfreundlichen Designs ist der Pendolino zu 95 % recyclebar und mit einem elektrischen Bremssystem ausgestattet, mit dem sich der Energieverbrauch um fast 10 % reduzieren lässt. Alle Züge werden in Savigliano (Italien), Alstoms weltweiten Kompetenzzentrum für Hochgeschwindigkeits-Neigezüge gebaut. In den letzten 30 Jahren anstanden hier über 500 Pendolino-Züge. Als Bestandteil von Alstoms Avelia-Reihe von Hoch- und Höchstgeschwindigkeitszügen verkehrt der Pendolino zurzeit in 12 Ländern.

Quelle:  Alstom/PresseBox

Buchtipp:
Die großartige Entwicklung von Berlin und seinen Vororten ab 1870 hat an den Verkehr auf den Eisenbahnen, besonders an den Verkehr zwischen den Vororten und der inneren Stadt Berlins, Anforderungen gestellt, denen nur durch besondere Anlagen und durch eine besondere Betriebsweise genügt werden konnte. Von dem Aufschwung erhält man ein Bild, wenn man die Entwicklung der Potsdamer Bahn verfolgt. Auf den vorhandenen zwei Gleisen, der sogenannten Stammbahn, ließen sich die drei Verkehrsarten, der Fernverkehr, Güter- und Vorortverkehr, nicht mehr in voller Regelmäßigkeit bewältigen und es musste zur gründlichen Abhilfe der auftretenden Schwierigkeiten die Strecke Berlin – Potsdam viergleisig ausgebaut werden. Die dadurch entstandene neue Vorortbahn, welche am 1. Oktober 1891 eröffnet wurde, hat zum Unterschied von der alten Potsdamer Bahn die Bezeichnung ›Wannseebahn‹ erhalten.
  PDF-Leseprobe € 14,90 | 104 Seiten | ISBN: 978-3-695-14284-2

• Auf epilog.de am 13. März 2017 veröffentlicht

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