Berliner Stadt- und Ringbahn
Über die spätere allgemeine Gestaltung des Verkehrs auf der Berliner Stadtbahn und auf den Endbahnhöfen Berlins
Deutsche Bauzeitung • 24.3.1877
Längs ihrer ganzen Ausdehnung wird die Berliner Stadtbahn sowohl in den Bahnhöfen, als auf der freien Strecke aus zwei zweigleisigen, gesonderten Bahnen bestehen, welche keine für den normalen Betrieb bestimmte Gleisverbindung untereinander haben und ein wesentlich verschiedenes Publikum unter ganz verschiedenen Betriebsverhältnissen befördern werden. Zu unterscheiden ist eine nördlich liegende Lokalbahn zur Vermittlung des Verkehrs innerhalb der Stadt von einer aus praktischen, aber durchaus nicht zwingenden Gründen danebengelegten südlichen, zweiten Bahn, die den Verkehr zwischen Berlin und den Provinzen bzw. dem Ausland vermitteln, also einem sogenannten externen Verkehr dienen soll.
Entsprechend dieser Zweiteilung werden sich zwei grundverschiedene Verkehrsarten herausbilden und in scharfen Gegensatz zueinander treten: der interne oder Lokalverkehr und der externe Verkehr zwischen Berlin und seiner weiteren Umgebung.
In welcher Weise die beiden Verkehrsarten auf der Stadtbahn und den anschließenden Bahnen teilweise nebeneinander verlaufen, ist in der beigefügten Planskizze darzustellen versucht worden.
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