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Leitner ropeways bringt mehr Leistung
auf den Wildkogel und auf den Hochficht

Zwei neue 10er-Kabinenbahnen ab der Wintersaison 2017/18

tvi.ticker • 1. August 2017

Smaragdbahn WildkogelFoto: Leitner ropeways

Leitner ropeways setzt für die kommende Wintersaison zwei Kabinenbahn-Projekte in den bekannten Skigebieten Wildkogel-Arena und Hochficht um. Damit verbunden ist nicht nur eine markante Leistungssteigerung in Sachen Beförderung, sondern auch eine Erweiterung von Pistenflächen. Somit bieten beide Regionen ab dem Winter 2017/18 ein weiteres Plus an Komfort, Sicherheit und Skivergnügen.

Die Zusammenarbeit zwischen Leitner ropeways und dem Salzburger Skigebiet Wildkogel-Arena hat bereits lange Tradition. So war die Sesselbahn ›Pfeifferköpflbahn‹ die erste in Österreich, die mit der Leitner Steuerung ausgestattet war. Das neue Projekt, die 10er-Kabinenbahn ›Ganzeralpe‹ wird direkt über der Trasse der bestehenden Sesselbahn bis zur Bergstation auf 2128 Metern Höhe geführt und bringt somit im Zentrum des Skigebiets ein wesentliches Kapazitätsplus. Dies ist vor allem deshalb wichtig, da in diesem Bereich auch Skikurse stattfinden. Somit bereitet das Projekt mit einer Förderleistung von 2840 Personen pro Stunde den bisherigen Wartezeiten ein Ende. In Verbindung mit der Ganzeralpe-Kabinenbahn entstehen zudem rund 2200 Pisten-Laufmeter mit einer Fläche von etwa fünf Hektar sowie eine Skiwegverbindung von der Pfeifferköpflabfahrt zur neuen Talstation in 1726 Metern Höhe.

10er-Kabinenbahn auf dem Hochficht löst weiteren Qualitätssprung aus

Auch im oberösterreichischen Skigebiet Hochficht im Dreiländereck Österreich-Deutschland-Tschechien ist ab der Wintersaison 2017/18 eine neue 10er-Kabinenbahn von Leitner ropeways, die ›Reischlbergbahn‹, im Einsatz. Diese befördert maximal 2800 Personen pro Stunde in zwei Sektionen zur Bergstation in 1274 Metern Höhe. Reischelbergbahn HochfichtFoto: Leitner ropeways Damit verbunden sind zahlreiche Veränderungen, die sich positiv auf den Betrieb auswirken. So profitieren vor allem an Skikursen teilnehmende Kinder von der neuen Mittelstation bei der ›Überlebenshütte‹, wo sich ein überdachter Zauberteppich und das Kinderland befinden. In der Zwischenstation wird auch der Leitner DirectDrive montiert. Von hier aus werden beide Bahnabschnitte über eine zweirillige Antriebsscheibe angetrieben, wobei die Abspannung der beiden Seilschleifen getrennt voneinander in Tal- und Bergstation erfolgt. Die Reischlbergbahn wird auch zwei Teile des Skigebiets miteinander verknüpfen und somit eine wichtige Verbindungsfunktion einnehmen.

Zudem vergrößert sich auch die Pistenfläche durch die Vergrößerung der Wenzelwiese. Insgesamt wird die Bahn drei Schlepplifte und einen Bügellift ersetzen und deren Funktion weiterhin voll erfüllen. Der Bau erfolgt zudem besonders ressourcenschonend, da sich die Bahnachsen weitgehend im bestehenden Pistenbereich befinden und somit kaum Rodungen notwendig sind.

GD10 Ganzeralpe

  • Länge: 1509 m
  • Höhendifferenz: 403 m
  • Geschwindigkeit: 6 m/s
  • Kapazität: 2840 P/h
  • Anzahl Kabinen: 50
  • Anzahl Stützen: 10

GD10 Reischlbergbahn

  • Länge: 1464 m
  • Höhendifferenz: 344 m
  • Geschwindigkeit: 6 m/s
  • Kapazität: 2800 P/h
  • Anzahl Kabinen: 56
  • Anzahl Stützen: 14

Quelle: Leitner Ropeways

• Auf epilog.de am 4. August 2017 veröffentlicht