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Neubau des Forschungsschiffes ›Uthörn‹

tvi.ticker • 21. August 2020

Heute wurde der Neubau des Forschungskutters Uthörn auf den Weg gebracht. Die Fr. Fassmer GmbH & Co. KG. erhielt den Auftrag, ein Nachfolgeschiff mit einem besonders emissionsarmen Antrieb gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) zu konzipieren und zu bauen. Rendering der neuen UthörnFoto: Fr. FassmerRendering der neuen ›Uthörn‹ Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Bau des neuen Küstenforschungsschiffes ›Uthörn‹ mit 14,45 Mill. €.

Die neue ›Uthörn‹ ersetzt den 1982 in Dienst gestellten Forschungskutter gleichen Namens. Das Haupteinsatzgebiet der neuen ›Uthörn‹ bleibt die Nordsee mit einem regionalen Schwerpunkt im Umfeld der vom AWI betriebenen Inselstation auf Helgoland.

Mit der ›Uthörn‹ können nun die Langzeitmessungen in der Nordsee, die bis zu vier Jahrzehnte zurückreichen, auch in Zukunft verlässlich fortgeführt werden. Von Bord der ›Uthörn‹ werden Wasserproben auf sogenannten Schnittfahrten genommen. Wissenschaftler untersuchen beispielsweise den Nährstoff- und Salzgehalt, Trübung sowie die Temperatur des Meerwassers. Für diese Messungen ist der Forschungskutter im Einstrombereich von Eider und Elbe bis westlich von Helgoland unterwegs.

Mit der wissenschaftlichen Erprobung der neuen ›Uthörn‹ soll im Laufe des Jahres 2022 begonnen werden.

Die Hauptabmessungen des neuen Schiffes betragen:

  • Länge über Alles: rd. 35,70 m
  • Breite auf Spanten: 9,00 m
  • Seitenhöhe: 3,65 m
  • Konstruktionstiefgang: 2,20 m
  • Geschwindigkeit: 10 Knoten
  • Antriebsleistung: 2 × 200kW (Methanol)

Quelle:  Alfred-Wegener-Institut

• Auf epilog.de am 27. August 2020 veröffentlicht