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Mehr als 1000 Tonnen CO₂ eingespart

tvi.ticker • 21. Juli 2020

Mehr als 1 Million Kilometer haben die umweltschonenden Busse der Hamburger Hochbahn AG in den vergangenen Monaten bereits emissionsfrei zurückgelegt. Dabei haben sie – im Vergleich zu einem normalen Dieselbus – den Ausstoß von deutlich mehr als 1000 Tonnen CO₂ vermieden. Das entspricht in etwa der Menge, die 100 Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr verursachen.

Der Einsatz der ersten Fahrzeuge und die Kilometerleistung haben gezeigt, dass die emissionsfreien Antriebe Serienreife erreicht haben. Die Hochbahn AG hatte die Batteriebusse im Laufe des Jahres 2019 sukzessive in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um 20 Fahrzeuge von EvoBus und 10 Fahrzeuge von Solaris. Seit diesem Jahr bestellt das Unternehmen nur noch emissionsfreie Busse. Im Laufe des Jahres sollen 30 weitere Fahrzeuge hinzukommen. Während die derzeit eingesetzten Fahrzeuge eine Reichweite von 150 km garantieren, werden die 2020er-Fahrzeuge schon 200 km ohne Zwischenladung erreichen.

Für noch größere Reichweiten setzt die Hochbahn AG auch auf die Wasserstofftechnologie. In Vorbereitung ist eine Ausschreibung für wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenbusse auf der Basis eines europaweiten Qaulifizierungsverfahrens. Zusammen mit den reinen Batteriebussen, die aktuell je nach Generation und Konfiguration Umläufe von bis zu 150 bzw. 200 km garantieren, stellt die Hochbahn AG mit den Brennstoffzellenbussen ihr Technologieportfolio so auf, dass der Dieselbus bis zum Ende des Jahrzehnts ausgemustert und die Fahrzeugflotte komplett auf emissionsfreie Antriebe umgestellt werden kann. Die Vorteile der Brennstoffzellen liegen dabei insbesondere in der hohen Einsatzflexibilität und Reichweite.

Quelle:  Hamburger Hochbahn

• Auf epilog.de am 22. Juli 2020 veröffentlicht