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Bombardier stellt die neue
Lokomotivenplattform TRAXX 3 vor

tvi.ticker • 5. Juli 2018

Bombardier Transportation hat gestern offiziell seine neue Plattform TRAXX 3 an seinem deutschen Standort in Kassel vorgestellt. Bei dieser Veranstaltung nahmen mehr als 100 der führenden europäischen Transportunternehmen und weitere Stakeholder die Gelegenheit wahr, sich eingehend über die drei verschiedenen Ausführungen der vielseitigen TRAXX-Lokomotivenplattform zu informieren und kamen in den Genuss einer Probefahrt auf der neuen TRAXX MS3, einer der innovativsten Lokomotiven, die künftig für den Bahngüterverkehrsmarkt angeboten wird.

Lokomotivenplattform TRAXX 3Foto: Bombardier Transportation

Dazu Michael Fohrer, President der Region CEC und Vorsitzender der Geschäftsführung von Bombardier Transportation in Deutschland: Seit 18 Jahren sind wir der Innovationsführer in Sachen Mobilität, und mehr als 2200 verkaufte Einheiten sind ein eindrucksvoller Beweis für den Erfolg unserer TRAXX-Lokomotivenplattform. Die TRAXX MS3 ist die einzige Lokomotive auf dem Markt mit einer Last Mile-Funktion, durch die sich nicht-elektrifizierte Abschnitte – wie sie häufig in Häfen oder Frachtterminals anzutreffen sind – einfach überbrücken lassen. Das ist ein entscheidender Vorteil, der es unseren Kunden ermöglicht, über die gesamte Strecke eine Alternative zum Gütertransport auf der Straße zu bieten.

Zur Verbesserung der Planungseffizienz und zur Gewährleistung eines möglichst wirtschaftlichen Betriebs fanden bei der Auslegung der TRAXX 3-Plattform die neuesten digitalen Instandhaltungslösungen der Güterverkehrsbranche Berücksichtigung. Intelligente Plattformen auf Grundlage von zustandsabhängiger Wartung, Big Data und IoT-Technologie korrelieren Daten, die aus dem Fahrzeug und der Bahninfrastruktur stammen, um den Fahrzeugzustand in Echtzeit zu überwachen, erforderliche Wartungsmaßnahmen vorherzusagen und damit die maximale Leistung und Verfügbarkeit der Fahrzeugflotte zu gewährleisten.

Quelle: Bombardier Transportation

Buchtipp:

Neuerscheinung

Die großartige Entwicklung von Berlin und seinen Vororten ab 1870 hat an den Verkehr auf den Eisenbahnen, besonders an den Verkehr zwischen den Vororten und der inneren Stadt Berlins, Anforderungen gestellt, denen nur durch besondere Anlagen und durch eine besondere Betriebsweise genügt werden konnte. Von dem Aufschwung erhält man ein Bild, wenn man die Entwicklung der Potsdamer Bahn verfolgt. Auf den vorhandenen zwei Gleisen, der sogenannten Stammbahn, ließen sich die drei Verkehrsarten, der Fernverkehr, Güter- und Vorortverkehr, nicht mehr in voller Regelmäßigkeit bewältigen und es musste zur gründlichen Abhilfe der auftretenden Schwierigkeiten die Strecke Berlin – Potsdam viergleisig ausgebaut werden. Die dadurch entstandene neue Vorortbahn, welche am 1. Oktober 1891 eröffnet wurde, hat zum Unterschied von der alten Potsdamer Bahn die Bezeichnung ›Wannseebahn‹ erhalten.
  PDF-Leseprobe € 14,90 | 104 Seiten | ISBN: 978-3-695-14284-2

• Auf epilog.de am 7. Juli 2018 veröffentlicht

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