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Auf der modernisierten Dreiseenbahn fahren wieder Züge

tvi.ticker • 18. Dezember 2020

Ab 21. Dezember 2020 fahren wieder Züge auf der Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg: Die Deutsche Bahn AG und die beteiligten Firmen haben die Arbeiten für die neue Leit- und Sicherungstechnik auf der Dreiseenbahn jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Die DB investiert auf dieser Strecke rund 5 Mill. €. Moderne elektronische Stellwerktechnik steuert jetzt den Zugverkehr auch auf dem 19 km langen Streckenabschnitt zwischen Titisee und Seebrugg. Die neue Infrastruktur ermöglicht eine deutlich höhere Flexibilität für den Bahnverkehr auf der Dreiseenbahn. Schaltstelle der neuen Technik ist dabei das elektronische Stellwerk in Aha. Dieses verbindet die Informationen zur Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke mit dem zentralen Stellwerk in Freiburg-Wiehre. Bis zu vier Fahrdienstleiter steuern dort den Betrieb auf den Linien der gesamten Breisgau-S-Bahn.

Quelle: Deutsche Bahn

Buchtipp:
Die großartige Entwicklung von Berlin und seinen Vororten ab 1870 hat an den Verkehr auf den Eisenbahnen, besonders an den Verkehr zwischen den Vororten und der inneren Stadt Berlins, Anforderungen gestellt, denen nur durch besondere Anlagen und durch eine besondere Betriebsweise genügt werden konnte. Von dem Aufschwung erhält man ein Bild, wenn man die Entwicklung der Potsdamer Bahn verfolgt. Auf den vorhandenen zwei Gleisen, der sogenannten Stammbahn, ließen sich die drei Verkehrsarten, der Fernverkehr, Güter- und Vorortverkehr, nicht mehr in voller Regelmäßigkeit bewältigen und es musste zur gründlichen Abhilfe der auftretenden Schwierigkeiten die Strecke Berlin – Potsdam viergleisig ausgebaut werden. Die dadurch entstandene neue Vorortbahn, welche am 1. Oktober 1891 eröffnet wurde, hat zum Unterschied von der alten Potsdamer Bahn die Bezeichnung ›Wannseebahn‹ erhalten.
  PDF-Leseprobe € 14,90 | 104 Seiten | ISBN: 978-3-695-14284-2

• Auf epilog.de am 20. Dezember 2020 veröffentlicht

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