Verkehr in Berlin

Kleiner Gelber fährt sich selber

tvi.ticker • 16. August 2019

Bezirksbürgermeister Frank BalzerFoto: BA Reinickendorf

Seit den 16. August 2019 fährt in Berlin-Tegel der erste hochautomatisierte Kleinbus im öffentlichen Straßenland einer deutschen Großstadt. Das Fahrzeug der Firma EasyMile bringt die Fahrgäste bis Ende des Jahres täglich kostenlos vom U-Bahnhof Alt-Tegel bis zu den Seeterrassen am Tegeler See und zurück. Auf dem rund 1,2 km Kilometer Rundkurs hält der Bus zusätzlich in beiden Richtungen an der Kreuzung zum Medebacher Weg.

Während der Fahrt scannt der Kleinbus ständig seine Umgebung ab. Um auf jedes denkbare Verkehrsszenario sicher reagieren zu können, ist das Fahrzeug mit maximal 15 km/h unterwegs. Zusätzlich befindet sich zu jeder Zeit ein Fahrzeugbegleiter der BVG an Bord, der den Kleinbus im Notfall zum Stoppen bringt, mögliche Hindernisse umfährt und mobilitätseingeschränkten Fahrgästen behilflich ist. Das Fahrzeug ist klimatisiert und durch eine Rampe barrierefrei zugänglich.

Quelle: Bezirksamt Reinickendorf

eBook-Tipp:
Auf den Wasserstraßen sind 1879 über 3 000 000 Tonnen Güter nach Berlin eingeführt worden, mehr als auf sämtlichen Eisenbahnen. Betrachtet man den mehr als bescheidenen Zustand der öffentlichen Wasserläufe mit der meist unzureichenden Fahrtiefe und der an denselben vorhandenen Löschplätze, so muss man sich wundern, wie der Wasserverkehr zu solcher Bedeutung gelangen konnte. Die Artikelserie aus dem ›Zentralblatt der Bauverwaltung‹ von 1881 erläutert die Entwicklung der Berliner Kanäle und Häfen, sowie den Ausbau der Spree bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.
eBook € 1,99 | eISBN: 978-3-7412-9187-6

• Auf epilog.de am 16. August 2019 veröffentlicht

Reklame