Berlin

Die Kuppel des Berliner Stadt-Fernsprechamtes

Daheim • 3.10.1891

Die Kuppel des Berliner Stadt-Fernsprechamtes

Die Entwickelung des Berliner Fernsprechwesens ist in den letzten Jahren eine überraschend schnelle gewesen – davon gibt auch das scheinbare Gewirr der unzähligen Drahtleitungen, die der Zentralstelle durch die hier abgebildete Kuppel des Stadt-Fernsprechamtes zugeführt werden, einen ›sprechenden‹ Beweis.

Buchtipp:
Die großartige Entwicklung von Berlin und seinen Vororten ab 1870 hat an den Verkehr auf den Eisenbahnen, besonders an den Verkehr zwischen den Vororten und der inneren Stadt Berlins, Anforderungen gestellt, denen nur durch besondere Anlagen und durch eine besondere Betriebsweise genügt werden konnte. Von dem Aufschwung erhält man ein Bild, wenn man die Entwicklung der Potsdamer Bahn verfolgt. Auf den vorhandenen zwei Gleisen, der sogenannten Stammbahn, ließen sich die drei Verkehrsarten, der Fernverkehr, Güter- und Vorortverkehr, nicht mehr in voller Regelmäßigkeit bewältigen und es musste zur gründlichen Abhilfe der auftretenden Schwierigkeiten die Strecke Berlin – Potsdam viergleisig ausgebaut werden. Die dadurch entstandene neue Vorortbahn, welche am 1. Oktober 1891 eröffnet wurde, hat zum Unterschied von der alten Potsdamer Bahn die Bezeichnung ›Wannseebahn‹ erhalten.
  PDF-Leseprobe € 14,90 | 104 Seiten | ISBN: 978-3-695-14284-2

• Auf epilog.de am 16. Februar 2021 veröffentlicht

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