Privat- und Werkbahnen in Berlin
Britzer ParkbahnFoto: Hermann Schmidtendorf

Britzer Parkbahn

Rundschau für Kultur+Technik • 27.8.2016

Britzer ParkbahnKarte: OpenStreetMap

Im Berliner Bezirk Neukölln entstand zur Bundesgartenschau (BUGA) 1985 ein rund 90 Hektar großer Erholungspark mit Seen, Bergen, Grünanlagen und Cafés. Eine 600 mm-spurige Schmalspurbahn (›Gartenschaubahn‹) mit einem rund 5 km langem Rundkurs dient seitdem der Erschließung der Parkanlage. Zwischen 1987 und 2013 wurde die Strecke von Klaus Gränert unter privater Regie und dem Namen ›Britzer Museumsbahn‹ betrieben. Im April 2014 übernahm die ›Feldbahn Betriebsgesellschaft Peter Erk‹ aus Ilmenau den Betrieb unter dem neuen Namen ›Britzer Parkbahn‹.

Buchtipp:
Die großartige Entwicklung von Berlin und seinen Vororten ab 1870 hat an den Verkehr auf den Eisenbahnen, besonders an den Verkehr zwischen den Vororten und der inneren Stadt Berlins, Anforderungen gestellt, denen nur durch besondere Anlagen und durch eine besondere Betriebsweise genügt werden konnte. Von dem Aufschwung erhält man ein Bild, wenn man die Entwicklung der Potsdamer Bahn verfolgt. Auf den vorhandenen zwei Gleisen, der sogenannten Stammbahn, ließen sich die drei Verkehrsarten, der Fernverkehr, Güter- und Vorortverkehr, nicht mehr in voller Regelmäßigkeit bewältigen und es musste zur gründlichen Abhilfe der auftretenden Schwierigkeiten die Strecke Berlin – Potsdam viergleisig ausgebaut werden. Die dadurch entstandene neue Vorortbahn, welche am 1. Oktober 1891 eröffnet wurde, hat zum Unterschied von der alten Potsdamer Bahn die Bezeichnung ›Wannseebahn‹ erhalten.
  PDF-Leseprobe € 14,90 | 104 Seiten | ISBN: 978-3-695-14284-2

• Auf epilog.de am 27. August 2016 veröffentlicht

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