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Stevensons hängende Straßenbahn

Illustrirte Zeitung • 23.2.1878

In einer Versammlung der Britisch Association beschrieb M. G. Stevenson ein eigentümliches Straßenbahnsystem, wovon unsere Abbildung eine anschauliche Vorstellung gibt. Die Schienen werden hier durch starke schmiedeeiserne Klammern getragen, welche an den weit­aus­ladenden Konsolen kräftiger Säulen angebracht sind, die an der Seite der Straßenfahrbahn stehen. Die Wagen hängen mittels stählernen Stangen an den Achsen zweier Räderpaare, die auf den Schienen laufen. Zum Betrieb lässt sich sowohl Pferde- wie Dampfkraft verwenden; in letzterem Fall ist die Lokomotive in ähnlicher Weise aufgehängt. Als Vorteil dieses Systems wird hervorgehoben, dass das Aufreißen der Straßen vermieden und die Zugkraft wesentlich verringert wird.

Straßenbahn
Buchtipp:
Mit der Eröffnung der Berliner Hoch- und Untergrundbahn am 18. Februar 1902 fanden zehn Jahre Planung und Bau der ersten deutschen U-Bahn ihren vorläufigen Abschluss. Die damaligen Redakteure der ›Deutschen Bauzeitung‹ Fritz Eiselen und Albert Hofmann schildern die Arbeiten aus Sicht der Ingenieure und Architekten. Dabei gehen sie nicht nur auf die technischen Aspekte ein, sondern widmen sich auch der künstlerischen Ausgestaltung der Strecke und der Bahnhöfe. Zahlreiche Fotos und Zeichnungen illustrieren dieses Zeitdokument der Berliner Verkehrsgeschichte.
  PDF-Leseprobe € 14,90 | 114 Seiten | ISBN: 978-3-7528-9695-4

• Auf epilog.de am 13. Oktober 2017 veröffentlicht

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