DaseinsvorsorgeEnergieversorgung

Brocks Wasserrad

Polytechnisches Journal • 1880

Statt des gewöhnlichen Stromrades will R. Brock in Reudnitz bei Leipzig ein auf der Flusssohle liegendes horizontales Rad anwenden, welches nach Art der horizontalen Windräder aus Flügeln besteht, die mit drehbaren Klappen versehen sind. Bei der Bewegung der Flügel gegen den Strom stellen sich die Klappen nach der Stromrichtung, während sie in der Stromrichtung dem Wasser ihre volle Fläche darbieten. Die vertikale Radachse ist in einem Rahmen gelagert, welcher an ober Wasser zu befestigenden Ketten hängt. Der Erfinder führt als Vorteil dieses Rades an, dass es von Hochwasser, Frost und Eisgang nicht benachteiligt wird und den Schiffsverkehr auf dem Strom nicht hindert.

• Auf epilog.de am 13. November 2017 veröffentlicht