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Einigung über die ICE-Verbindung Berlin–Hamburg

Bundes-Verkehrsministerium • 29.4.2002

Am 9. Oktober 2001 trafen sich Bundesminister Kurt Bodewig und der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit zu einem Einigungsgespräch über die geplante ICE-Verbindung von Berlin nach Hamburg.

Die Beteiligten betonten die große wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung einer schnellen und umweltfreundlichen Verkehrsverbindung zwischen den beiden größten deutschen Metropolen. Es wurde bekräftigt, dass nach der Beendigung der Transrapidplanung vor mehr als einem Jahr eine leistungsstarke ICE-Verbindung als Alternative zum Flugverkehr und zur Straße umgehend realisiert werden muss.

In Kombination mit dem beschlossenen Ausbau der Strecken Berlin–Dresden–Prag–Wien und Berlin–Warschau sowie der Umsetzung der Eisenbahnkonzeption Berlin wird das vorhandene Schienenverkehrsnetz um eine neue europäische Nord-Süd-Achse bereichert. Berlin hat damit mittelfristig die Chance, sich zu einem Drehkreuz für den Verkehrsträger Schiene zu entwickeln.

Die Politiker nutzen das Gespräch, um gemeinsam die Eckpunkte der Planung der ICE-Verbindung Berlin-Hamburg zu bestätigen. Dabei wurden die folgenden Planungsziele festgehalten:

  • ›ICE-gerechter‹ Ausbau der Strecke bis zum Jahr 2005,
  • Ertüchtigung der Strecke auf eine Geschwindigkeit von bis zu 230km/h und
  • Reduzierung der Fahrzeit zwischen Berlin und Hamburg auf ca. 1½ Stunden.

Bei Wahrung dieser Standards ist sichergestellt, dass Berlin und Hamburg als wirtschaftliche Zentren Norddeutschlands zu anderen Wirtschaftsachsen Europas kürzestmögliche zeitliche Verknüpfungen erhalten. Auch die zeitlichen Verbesserungen der Verbindungen nach Skandinavien sowie Süd- und Osteuropa werden die wirtschaftlichen Entwicklungen zwischen Berlin und diesen Regionen fördern.

• Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

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