3. September 2026 • 15:56
Die von John Smeaton erbaute Brücke über den Tweed bei Coldstream in Schottland von 1766.
3. September 2026 • 14:02
Über die Fabrikation der Watte
• Polytechnisches Journal • 1834 •
Als sich die Anwendung der Baumwolle immer mehr und mehr in Europa verbreitete, suchte man die natürliche Watte der Seidenpflanze durch ein Baumwollefabrikat zu ersetzen. Der neue Industriezweig, der hierdurch erstand, lieferte zwar im Anfang, wie gewöhnlich, nur sehr rohe Produkte; dieselben wurden jedoch heutzutage bis auf einen Grad vervollkommnet, der nur wenig mehr zu wünschen übrig lässt.
• Polytechnisches Journal • 1834 •
Als sich die Anwendung der Baumwolle immer mehr und mehr in Europa verbreitete, suchte man die natürliche Watte der Seidenpflanze durch ein Baumwollefabrikat zu ersetzen. Der neue Industriezweig, der hierdurch erstand, lieferte zwar im Anfang, wie gewöhnlich, nur sehr rohe Produkte; dieselben wurden jedoch heutzutage bis auf einen Grad vervollkommnet, der nur wenig mehr zu wünschen übrig lässt.
3. September 2026 • 10:14
Dampfdreschsatz bei der Arbeit auf dem Feld.
Fahrbare Heißdampflokomobile, Breitdreschmaschine und Langstrohpresse.
Foto: Waldemar Titzenthaler
Fahrbare Heißdampflokomobile, Breitdreschmaschine und Langstrohpresse.
Foto: Waldemar Titzenthaler
2. September 2026 • 20:01
Heimindustrien: Spitzenklöppelei.
• Hoyer-Sammelbilder • um 1920 •
Auch heute noch wird diese schöne Handarbeit im Erzgebirge betrieben. Unsere Abbildung klärt uns über das Gerät auf. Wir sehen den Klöppelsack, auf dem das Muster befestigt und durch kleine Nadeln bezeichnet wird. In den Holzklöppeln befindet sich das Garn, und die gemusterten Spitzen entstehen nun, wenn die einzelnen Klöppel in einem bestimmten Wechsel durcheinander geworfen werden.
Es gibt im Erzgebirge verschiedene Klöppelschulen. Die Begründerin dieser Heimindustrie ist die Bürgerin Barbara Uttmann, deren Denkmal auf dem Marktplatz ihrer Vaterstadt Annaberg steht.
• Hoyer-Sammelbilder • um 1920 •
Auch heute noch wird diese schöne Handarbeit im Erzgebirge betrieben. Unsere Abbildung klärt uns über das Gerät auf. Wir sehen den Klöppelsack, auf dem das Muster befestigt und durch kleine Nadeln bezeichnet wird. In den Holzklöppeln befindet sich das Garn, und die gemusterten Spitzen entstehen nun, wenn die einzelnen Klöppel in einem bestimmten Wechsel durcheinander geworfen werden.
Es gibt im Erzgebirge verschiedene Klöppelschulen. Die Begründerin dieser Heimindustrie ist die Bürgerin Barbara Uttmann, deren Denkmal auf dem Marktplatz ihrer Vaterstadt Annaberg steht.
2. September 2026 • 18:12
Die Weser-Dampfschifffahrt
• Illustrirte Zeitung • 3.1.1846 •
Im Jahre 1816 ließ der Kaufmann Friedrich Schröder zu Bremen das erste Dampfschiff für die Unterweser, auf alleinige Kosten, erbauen. Es hieß ›Die Weser‹ und fuhr zwischen Bremen, Vegesack, Elsfleth und Brutten.
• Illustrirte Zeitung • 3.1.1846 •
Im Jahre 1816 ließ der Kaufmann Friedrich Schröder zu Bremen das erste Dampfschiff für die Unterweser, auf alleinige Kosten, erbauen. Es hieß ›Die Weser‹ und fuhr zwischen Bremen, Vegesack, Elsfleth und Brutten.
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2. September 2026 • 16:46
Curt Merckel
Städtische Wasserversorgung im Altertum
📖 ISBN 978-3-7597-1294-3 • Erhältlich in allen guten Buchhandlungen oder hier: epilog.de/e7.017
ℹ️ Die Versorgung der menschlichen Ansiedlungen mit Wasser ist ein Gebiet der Ingenieurtechnik, auf welchem im Altertum ganz außerordentlich zahlreiche und hervorragende Schöpfungen hervorgebracht wurden, welche Werke in erster Linie den Ruhm der antiken Ingenieure begründeten.
Die erste Wasserversorgung erfolgte in der natürlichsten Weise, das heißt durch unmittelbare Entnahme des Wassers aus Quellen oder Wasserläufen. Mit zunehmendem Wachstum der Städte erwies sich diese Versorgungsweise als nicht ausreichend. Es musste auf die Zuführung größerer Wassermassen Bedacht genommen werden, was durch die Abfangung von Quellen und Leitung dieses Wassers nach den Städten geschah.
Der Ingenieur und Hamburger Baudirektor Curt Merckel (1858-1921) schildert hier ausführlich, wie sich die Anlagen zur Wasserversorgung bei den einzelnen Völkern gestalteten.
Städtische Wasserversorgung im Altertum
📖 ISBN 978-3-7597-1294-3 • Erhältlich in allen guten Buchhandlungen oder hier: epilog.de/e7.017
ℹ️ Die Versorgung der menschlichen Ansiedlungen mit Wasser ist ein Gebiet der Ingenieurtechnik, auf welchem im Altertum ganz außerordentlich zahlreiche und hervorragende Schöpfungen hervorgebracht wurden, welche Werke in erster Linie den Ruhm der antiken Ingenieure begründeten.
Die erste Wasserversorgung erfolgte in der natürlichsten Weise, das heißt durch unmittelbare Entnahme des Wassers aus Quellen oder Wasserläufen. Mit zunehmendem Wachstum der Städte erwies sich diese Versorgungsweise als nicht ausreichend. Es musste auf die Zuführung größerer Wassermassen Bedacht genommen werden, was durch die Abfangung von Quellen und Leitung dieses Wassers nach den Städten geschah.
Der Ingenieur und Hamburger Baudirektor Curt Merckel (1858-1921) schildert hier ausführlich, wie sich die Anlagen zur Wasserversorgung bei den einzelnen Völkern gestalteten.
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2. September 2026 • 16:15
Maschine zur Wasserhebung mit Hilfe eines Flusses
• Schatzkammer mechanischer Künste • 1620 •
Mit dem Kunstwerk dieser Maschine kann man bewirken, dass das Wasser aus einem tiefen Ort mithilfe eines Flusses oder Kanals in eine angemessene Höhe hinaufsteigen kann.
Wenn nun der Fluss oder Kanal das Rad L antreibt, drehen sich zugleich die zwei Räder P und F, die an der Welle des genannten Rades stecken. Da sie entgegengesetzt gezahnt sind, treiben sie die Laterne G bald auf diese, bald auf jene Seite. Diese Laterne treibt, weil sie an ihrer Achse das Kammrad Q hat, nach oben beschriebener Weise mit demselben den Kamm H an. Weil dieser Kamm an seiner Achse eine Schraube hat (die mit S gekennzeichnet ist), lässt er mit dieser die Mutter D, welche in die Kerben der genannten Schraube greift, hin- und hergehen. Das Drehen dieser Mutter bewirkt also, dass die Schraube R (wie man hier in der Abbildung sieht) mit dem unten angesteckten Deckel Z im Druckwerk I auf- und niedergeht. Dieser Deckel zieht das Wasser durch diese Bewegung in das genannte Druckwerk. Wenn die Ventile oder Deckel des Druckwerks geschlossen sind, stößt er das Wasser in die sechs Pumpen oder Röhren. Diese sind mit den zwei Abdeckungen C und T bedeckt, die sie umgeben, und besitzen gleichartig geformte Ventile wie die vorhergehenden. Von dort steigt das Wasser durch diese Röhren in den Kasten B, und aus diesem kann es durch die Leitung V geführt werden, wohin man will.
• Schatzkammer mechanischer Künste • 1620 •
Mit dem Kunstwerk dieser Maschine kann man bewirken, dass das Wasser aus einem tiefen Ort mithilfe eines Flusses oder Kanals in eine angemessene Höhe hinaufsteigen kann.
Wenn nun der Fluss oder Kanal das Rad L antreibt, drehen sich zugleich die zwei Räder P und F, die an der Welle des genannten Rades stecken. Da sie entgegengesetzt gezahnt sind, treiben sie die Laterne G bald auf diese, bald auf jene Seite. Diese Laterne treibt, weil sie an ihrer Achse das Kammrad Q hat, nach oben beschriebener Weise mit demselben den Kamm H an. Weil dieser Kamm an seiner Achse eine Schraube hat (die mit S gekennzeichnet ist), lässt er mit dieser die Mutter D, welche in die Kerben der genannten Schraube greift, hin- und hergehen. Das Drehen dieser Mutter bewirkt also, dass die Schraube R (wie man hier in der Abbildung sieht) mit dem unten angesteckten Deckel Z im Druckwerk I auf- und niedergeht. Dieser Deckel zieht das Wasser durch diese Bewegung in das genannte Druckwerk. Wenn die Ventile oder Deckel des Druckwerks geschlossen sind, stößt er das Wasser in die sechs Pumpen oder Röhren. Diese sind mit den zwei Abdeckungen C und T bedeckt, die sie umgeben, und besitzen gleichartig geformte Ventile wie die vorhergehenden. Von dort steigt das Wasser durch diese Röhren in den Kasten B, und aus diesem kann es durch die Leitung V geführt werden, wohin man will.
2. September 2026 • 13:55
👉 𝔎𝔞𝔩𝔢𝔫𝔡𝔢𝔯𝔟𝔩𝔞𝔱𝔱 👈
Heute vor 143 Jahren, am 2. September 1883, kamen beim bisher schwersten Unglück im Berliner Eisenbahnnetz 39 Menschen ums Leben. Im Bahnhof Steglitz fuhr ein Schnellzug in eine Menschenmenge, die gerade ein Gleis überquerte.
〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️
Der Eisenbahnunfall in Steglitz
• Zentralblatt der Bauverwaltung • 8.9.1883 •
Die Katastrophe, deren Schauplatz der etwa sieben Kilometer von Berlin entfernte Bahnhof Steglitz der Eisenbahnlinie Berlin – Potsdam – Magdeburg am Abend des 2. September 1883 war, muss den bedeutendsten Eisenbahnunfällen, die sich in Deutschland jemals ereignet haben, zugezählt werden.
Heute vor 143 Jahren, am 2. September 1883, kamen beim bisher schwersten Unglück im Berliner Eisenbahnnetz 39 Menschen ums Leben. Im Bahnhof Steglitz fuhr ein Schnellzug in eine Menschenmenge, die gerade ein Gleis überquerte.
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Der Eisenbahnunfall in Steglitz
• Zentralblatt der Bauverwaltung • 8.9.1883 •
Die Katastrophe, deren Schauplatz der etwa sieben Kilometer von Berlin entfernte Bahnhof Steglitz der Eisenbahnlinie Berlin – Potsdam – Magdeburg am Abend des 2. September 1883 war, muss den bedeutendsten Eisenbahnunfällen, die sich in Deutschland jemals ereignet haben, zugezählt werden.
2. September 2026 • 09:45
Kohlenhalde am Urbanhafen in Berlin-Kreuzberg 1956.
Foto: Bernhard Hoppe/epilog.de
Foto: Bernhard Hoppe/epilog.de
1. September 2026 • 19:48
BEWAG Kraftwerk West: Ansicht von Westen.
Lithographie, 1931.
Carl Grossberg (1894–1940)
Zwischen 1929 und 1931 entstanden zwölf Lithographien, die den Baufortschritt des Kraftwerk West, dem heutigen Heizkraftwerk Reuter, in Berlin-Siemensstadt dokumentieren.
Lithographie, 1931.
Carl Grossberg (1894–1940)
Zwischen 1929 und 1931 entstanden zwölf Lithographien, die den Baufortschritt des Kraftwerk West, dem heutigen Heizkraftwerk Reuter, in Berlin-Siemensstadt dokumentieren.
Neu auf epilog.de
1. September 2026 • 17:58
Offenbach und seine Industrie
• Westermanns Monatshefte • März 1857 •
Die Stadt Offenbach entwickelte sich im 19. Jahrhundert durch spezialisierte Handwerks- und Industriebetriebe wie die Portefeuille-Herstellung sowie den Einsatz von Dampfmaschinen zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort. Der Zollvereinsanschluss und die internationale Ausrichtung stärkten die lokale Produktion, was zu anhaltendem Wachstum, Erwerbschancen und einer Erweiterung des Stadtgebiets führte.
• Westermanns Monatshefte • März 1857 •
Die Stadt Offenbach entwickelte sich im 19. Jahrhundert durch spezialisierte Handwerks- und Industriebetriebe wie die Portefeuille-Herstellung sowie den Einsatz von Dampfmaschinen zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort. Der Zollvereinsanschluss und die internationale Ausrichtung stärkten die lokale Produktion, was zu anhaltendem Wachstum, Erwerbschancen und einer Erweiterung des Stadtgebiets führte.
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1. September 2026 • 17:01
Hans Dominik
Eiserne Pferde
Technische Plaudereien und Betrachtungen
📖 ISBN 978-3-7534-7686-5 • Erhältlich in allen guten Buchhandlungen oder hier: epilog.de/e7.014
ℹ️ Der Ingenieur, Journalist und Schriftsteller Hans Dominik (1872 – 1945) gehört zu den erfolgreichsten Science-Fiction-Autoren Deutschlands. Neben zahlreichen Romanen und Kurzgeschichten verfasste er vor allem auch populärwissenschaftliche Beiträge
für Zeitschriften und Jahrbücher.
Für dieses Buch wurden seine verkehrstechnischen Plaudereien und Betrachtungen zusammengetragen und vermitteln dem Leser einen unverfälschten Blick auf die Verkehrsgeschichte des
jungen 20. Jahrhunderts.
Eiserne Pferde
Technische Plaudereien und Betrachtungen
📖 ISBN 978-3-7534-7686-5 • Erhältlich in allen guten Buchhandlungen oder hier: epilog.de/e7.014
ℹ️ Der Ingenieur, Journalist und Schriftsteller Hans Dominik (1872 – 1945) gehört zu den erfolgreichsten Science-Fiction-Autoren Deutschlands. Neben zahlreichen Romanen und Kurzgeschichten verfasste er vor allem auch populärwissenschaftliche Beiträge
für Zeitschriften und Jahrbücher.
Für dieses Buch wurden seine verkehrstechnischen Plaudereien und Betrachtungen zusammengetragen und vermitteln dem Leser einen unverfälschten Blick auf die Verkehrsgeschichte des
jungen 20. Jahrhunderts.
1. September 2026 • 14:02
Die schiefe Ebene von Pittsburgh
• Das Neue Universum • 1881 •
In der Stadt Pittsburgh gibt es vier schiefe Ebenen, durch welche die steilen Abstürze des Mount Washington überwunden werden.
• Das Neue Universum • 1881 •
In der Stadt Pittsburgh gibt es vier schiefe Ebenen, durch welche die steilen Abstürze des Mount Washington überwunden werden.
1. September 2026 • 09:52
Wiener elektrischer Akkumulatoren-Omnibus mit Sicherheitsstiege. Chassis der Österr. Daimlerwerke.
1. September 2026 • 06:03
›Ansicht von Köln‹, 1531.
Holzschnitt von Anton Woensam (ca. 1500 – 1541).
Holzschnitt von Anton Woensam (ca. 1500 – 1541).
31. August 2026 • 19:04
Windmühlen auf dem Noordendijk bei Dordrecht in Holland Ende des 19. Jahrhunderts.
Neu auf epilog.de
31. August 2026 • 17:47
Ein neuer amerikanischer Industriezweig
• Die Gartenlaube • November 1876 •
In Amerika haben sowohl die täglichen wie die wöchentlichen amerikanischen Zeitungen sehr große Auflagen, und man verlangt daselbst, dass broschierte Zeitschriften aufgeschnitten seien.
• Die Gartenlaube • November 1876 •
In Amerika haben sowohl die täglichen wie die wöchentlichen amerikanischen Zeitungen sehr große Auflagen, und man verlangt daselbst, dass broschierte Zeitschriften aufgeschnitten seien.
31. August 2026 • 15:48
Die König-Johann-Straße (heute Wilsdruffer Straße) am Altmarkt in Dresden Anfang des 20. Jahrhunderts.
31. August 2026 • 14:14
Die Anlage für künstliche Forellenzucht in Kloster Michaelstein am Harz
• Zentralblatt der Bauverwaltung • 10.6.1882 •
Zur Hebung der Zucht edler Fischarten in den für diesen Zweck ganz besonders geeigneten Harzbächen fand in Harzburg eine Versammlung statt, auf welcher die braunschweigische Regierung die Herstellung und den Betrieb einer Zentral-Zuchtanstalt auf ihre Kosten übernahm.
• Zentralblatt der Bauverwaltung • 10.6.1882 •
Zur Hebung der Zucht edler Fischarten in den für diesen Zweck ganz besonders geeigneten Harzbächen fand in Harzburg eine Versammlung statt, auf welcher die braunschweigische Regierung die Herstellung und den Betrieb einer Zentral-Zuchtanstalt auf ihre Kosten übernahm.



















