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Neuer Containerterminal stärkt Logistikstandort Westhafen

IHK: Jetzt Ausbau der Wasserstraßen beschleunigen

Berliner Wirtschaft • 20.4.2001

Die Eröffnung des Containerterminals im Berliner Westhafen ist ein großer Schritt vorwärts als modernes Umschlag- und Logistikzentrum. Dies um so mehr, als der Westhafen zusammen mit dem unmittelbar benachbarten Großmarkt über große Potenziale für eine effiziente Güterverteilung in Berlin verfügt. Beide sind zentral, unmittelbar nördlich der Innenstadt angesiedelt und gut durch Wasserstraße, Schiene und Straße/Autobahn angeschlossen. Daher hatte sich die IHK Berlin seit langem für einen zukunftsweisenden Ausbau des gesamten Standorts eingesetzt. Nun muss nach Auffassung der IHK der Ausbau der Wasserstraßen beschleunigt werden.

Die Inbetriebnahme des Terminals bietet Gelegenheit, die Verlagerung des kombinierten Verkehrs der Eisenbahn vom Hamburger und Lehrter Güterbahnhof in den Westhafen anzugehen, so wie es auch die Koalitionsvereinbarung vorsieht. Der neue Terminal der Behala ermöglicht einen »trimodalen« Güterumschlag zwischen Binnenschifffahrt, Eisenbahn und Lastwagen und ist damit für die moderne Güterlogistik hervorragend geeignet.

Der Ausbau der Wasserstraßen nach Berlin muss nun allerdings schneller vorankommen, da diese auch nach über zehn Jahren nach der Wiedervereinigung noch immer auf Vorkriegsniveau sind. Die Wirtschaft erwartet, dass der Bund sein Versprechen wahr macht, die Ausbauarbeiten an der Wasserstraße Berlin - Hannover (Vorhaben 17 der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit) so weit voranzutreiben, dass im Jahr 2003 Großmotorgüterschiffe den Westhafen anfahren können. Vor allem muss die Anhebung der Brücken auf eine Durchfahrtshöhe von mindestens 4,5m endlich beschleunigt werden, um möglichst rasch den Containertransport mit zwei Lagen übereinander zu ermöglichen.

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