Handel & Industrie

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Olagniers Maschine zum Aufheften von Knöpfen auf Pappkarten

Polytechnisches Journal • 29.6.1887

In der Knopffabrik von Rosenwald in Paris wird nach La Nature zum Aufheften von Knöpfen mit Eisendrahtöse, wie solche namentlich für Schuhwaren gebraucht werden, in bestimmter Zahl auf Pappkarten behufs Verpackung eine Maschine benutzt, deren wesentlichster Teil ein zeitweilig erregter Elektromagnet ist. Derselbe hat die auf die Karte gelangenden Knöpfe in gerader Reihe zu ordnen und für den Angriff eines die Drahtösen der Knöpfe in die Karte pressenden Stempels in gleichmäßiger Stellung zu erhalten. Die Knöpfe werden der Maschine in Zuführriemen vorgegeben, von denen so viele vorhanden sind, als in jeder Reihe der Karte Knöpfe stecken. Werden die Ausläufe der Trichter gleichzeitig geöffnet, so fällt aus jedem ein Knopf auf die untergelegte, von zwei endlosen Bändern getragene Pappkarte. In diesem Zeitpunkt wird auch der unter der Karte befindliche kräftige Elektromagnet, dessen Pol entsprechend der Knopfreihe rechenförmig gestaltet ist, erregt und werden durch den auftretenden Magnetismus die auf die Karte gefallenen Knöpfe aufgerichtet und gerade gehalten, bis eine niedergehende, quer über die Karte reichende Schiene die Drahtösen der Knöpfe in die Pappkarte eindrückt. Die endlosen Bänder, welche die Karten tragen, machen dann eine Vorwärtsbewegung und das Eindrücken einer neuen Knopfreihe wiederholt sich auf die beschriebene Weise. Ist eine Karte gefüllt, so werden die Tragbänder entsprechend dem größeren Zwischenraum für die erste Knopfreihe der darauf folgenden Karte weiter vorwärts bewegt. Das gleichmäßige Abrutschen der Knöpfe in den Trichtern wird durch eine Rüttelbewegung der letzteren unterstützt.

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