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Blick hinter die Kulissen

Coca-Cola Archiv beherbergt 100000 Raritäten aus 200 Ländern

Neuigkeiten • 7. Juli 2017

Vor mehr als 131 Jahren legt der Apotheker John Stith Pemberton den Grundstein für die Markenwelt von Coca-Cola. Der am 8. Juli 1831 geborene Atlantaner mixt in seinem dreibeinigen Messingkessel einen Sirup zusammen, der später mit Sodawasser gemischt als Coca-Cola Geschichte schreibt. Die Highlights der Marken- und Unternehmensgeschichte werden bis heute im Coca-Cola Archiv in Atlanta aufbewahrt.

Coca-Cola Archivar Ted Ryan auf der Coke Convention in Essen. [Foto: obs/Coca-Cola Deutschland]

Mit einer Fläche von 1600m² ist das Coca-Cola Archiv das Zuhause von mehr als 100000 Erinnerungsstücke aus über 200 Ländern – eine Sammlung von unschätzbarem Wert. Die geheime Rezeptur ist das wertvollste Ausstellungsstück. Danach kommen die Gemälde von Norman Rockwell und die ersten Skizzen der Flasche. Im Fokus der Sammlung stehen vor allem Fundstücke mit Bezug zu Musik, Sport oder Service- und Tischkultur. Sortiert werden sie zum Teil nach Größe aber zumeist nach thematischem Schwerpunkt wie beispielsweise Werbung, Kunst oder Verpackungen.

Hüter des Erbes der Marken- und Unternehmensgeschichte von Coca-Cola sind der Chefarchivar Ted Ryan und sein Team. Gemeinsam tragen sie die Begeisterung für die Markenwelt im Herzen und nach außen. Sie sind mit mehr als 22000 Menschen weltweit auf Facebook, Twitter und Instagram vernetzt. Regelmäßig bloggen sie im Onlinemagazin Journey oder geben Live-Führungen via Facebook.

Rund dreimal im Jahr macht sich Ted auf den Weg in andere Länder, um Sammler und ehemalige Mitarbeiter zu treffen oder Archive zu durchstöbern. Sammlerbörsen wie die deutsche Coke Convention gibt es in vielen Ländern und sind für Ted Ryan besonders wichtig. »Der persönliche Kontakt mit unseren Coke Fans ist von unschätzbarem Wert. Auf Treffen wie der Coke Convention spürt man die Begeisterung und die Leidenschaft für das Sammeln und die Marke. Und selbst nach 20 Jahren bei Coke entdecke ich immer wieder neue Ausstellungsstücke.« Deutschland zählt neben den USA, Japan und Mexiko zu den größten Märkten für Sammelbörsen und Sammler weltweit. Allein 540 Besucher zählte die größte europäische Coca-Cola Sammlerbörse in Essen in diesem Jahr.

»Jährlich erhalten wir rund 300 Anfragen von Coke Fans zu ihren Sammelobjekten. Wir helfen ihnen herauszufinden, woher ihre Objekte stammen und ob sie echt sind,« erklärt Ted Ryan. Die Echtheit der Sammelobjekte, so Ted Ryan, lässt sich nicht immer einwandfrei erkennen. Ein wichtiges Indiz sei aber die Kennzeichnung des Coca-Cola Schriftzuges als Trademark: also dem Großbuchstaben ›R‹ in einem Kreis.

Quelle: ots/Coca-Cola Deutschland

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